Qualitätsmanagement-BBS

 

Die 132 öffentlichen berufsbildenden Schulen leisten als „Regionale Kompetenzzentren“ einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung des gesetzlichen Bildungsauftrages. Sie arbeiten kontinuierlich, nachhaltig und prozesshaft an der Verbesserung der Qualität schulischer Arbeit und überprüfen und bewerten regelmäßig den Erfolg ihrer Arbeit (§ 32 NSchG).

In ihrem Schulprogramm legt jede BBS Grundsätze zur Erfüllung des Bildungsauftrages fest. Leitbild und strategische Handlungsfelder bestimmen die Schul(weiter)entwicklung.

Eine besondere Funktion kommt in den berufsbildenden Schulen den Bildungsgangs- und Fachgruppen (§ 35a NSchG) zu. Sie tragen Verantwortung für die Ausgestaltung von Maßnahmen zur unterrichtlichen Qualitätsentwicklung auf Basis der Leitlinie "Schulisches Curriculum BBS (SchuCu-BBS)" (2.7 EB-BbS). Die Gesamtver­antwortung für die Schule und den Bereich der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung trägt die Schulleiterin oder der Schulleiter (§ 43 NSchG).

Die berufsbildenden Schulen werden durch Zielvereinbarungen gesteuert. Zielvereinbarungen sind ein Instrument der schulfachlichen und systemischen Steuerung, um schulische Prozesse transparent, verbindlich und nachvollziehbar zu entwickeln und zu implementieren. Sowohl im externen Bereich, d. h. zwischen der Schulleiterin oder dem Schulleiter und der Dezernentin oder dem Dezernenten der Niedersächsischen Landesschulbehörde, als auch schulintern werden Ziele vereinbart und schriftlich fixiert.

Mit dem Erlass vom 19.05.2016 wurde allen niedersächsischen berufsbildenden Schulen mit dem Kernaufgabenmodell für berufsbildende Schulen (KAM-BBS) ein für alle Schulen einheitlicher und verbindlicher Rahmen für das schulische Qualitätsmanagement gegeben. Die BBS sind seit 2011 verpflichtet, die prozesshafte Ausgestaltung strategischer Handlungsfelder entlang der sieben Qualitätsbereiche des KAM-BBS eigenverantwortlich weiter zu entwickeln.

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