Polen

Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW)

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk fördert schulische und außerschulische Begegnungen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Polen: Von „klassischem“ Schulaustausch mit Aufenthalt in Gastfamilien, gemeinsamem Unterricht und Freizeitprogramm bis hin zu Begegnungen an einem Drittort oder Praktikumsaufenthalten.

Austauschprojekte können in unterschiedlichen Fächern und zu allen Themen organisiert und dem Profil der Schule, der Schülerschaft und der Region angepasst werden. Ob Klimawandel, Geschichte oder berufliche Orientierung: das DPJW und zahlreiche Bildungsstätten unterstützen Schulen dabei inhaltlich und finanziell.

Als Breitenförderer hilft das DPJW bei der Suche nach einer passenden Partnerschule in Polen und begleitet Lehrer/-innen bei der Antragstellung sowie ihrer ersten Schulbegegnung. Neben Vor-Ort-Begegnungen werden auch hybride und Online-Projekte gefördert.

Für Organisatorinnen und Organisatoren von Jugendbegegnungen – Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen und das gesamte Leitungsteam – bietet das DPJW Fortbildungen, Seminare und Publikationen sowie individuelle Beratungen.

 

Schulischer Austausch:

  • Alter der Teilnehmenden: 12 - 26 Jahre.
  • Dauer der Begegnung: mindestens vier bis maximal 28 Tage.
  • Landeskundliche Aspekte sollen in gemeinsamen pädagogischen Projekten oder gemeinsamem Unterricht erarbeitet
       werden.
  • Unterkunft in Familien.

 

Individueller Schüleraustausch

  • Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 9 an beiden Partnerschulen.
  • Basiskenntnisse der anderen Sprache.
  • Zustimmung durch die Schulleitung.
  • Aufenthaltsdauer mindestens drei bis maximal sechs Monate
  • Jede/r Beteiligte ist einmal Gast und einmal Gastgeber/in.

 

Projekt Wege zur Erinnerung

Kriterien:

  • Projektdauer: mindestens vier, höchstens 14 gemeinsame Programmtage
  • Mindestalter der Jugendlichen aus Deutschland, Polen und ggf. einem Drittland: 14 Jahre
  • Gruppen bis 50 Personen
  • Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema NS-Terror (mindestens 50 % der Programminhalte)
  • Besuch einer Gedenkstätte, z. B. Stätten auf dem Gebiet der ehemaligen Ghettos, damalige Gefängnisse und Euthanasiestationen oder ehemalige Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslager

Finanzielle Förderung:

  • Programmkosten (Unterkunft, Verpflegung, Durchführung des Projekts, ...)
  • Kosten für Sprachmittler
  • Reisekosten der Gäste zum Projektort

Kontakt:

Schulischer Austausch (Büro Warschau), Herr Kwiatkowski, Telefon: 00 48 - 2 25 18 89 32, E-Mail

Außerschulischer Austausch, Frau Bastos, Telefon: 03 31 / 2 84 79 - 31, E-Mail

 

 

Weitere Projekte:

  • Deutsch-Polnisches Jugendprojekt / außerschulischer Jugendaustausch
  • Jugendprojekt mit einem Drittland
  • Gedenkstättenfahrt
  • Praktikum im Nachbarland
  • Fachprogramm für Projektleiter
  • Publikationsprojekt

Finanzielle Förderung:

Projekte werden nach Festbeträgen gefördert (weitere Informationen auf www.dpjw.de „Projektförderung“).

Antragsfrist:

Antragseinreichung spätestens drei Monate vor Projektbeginn.

Kontakt:

Herr Brodowski, Telefon: 00 48 / 2 25 18 89 - 30, E-Mail

Letzte Änderung: 21.10.2021

Drucken
zum Seitenanfang