Bildungsbeitrag des Fachs Evangelische Religion

Der Religionsunterricht geht  von den Bedürfnissen und Interessen von Schülerinnen und Schülern aus und begleitet ihre Entwicklung. 
Zudem bildet die Kenntnis der Inhalte und Traditionen christlicher Religion einen wichtigen Bestandteil allgemeiner Bildung. Durch einen sachgemäßen Umgang mit christlicher Religion öffnet der Religionsunterricht zugleich den Blick für die christliche Prägung unserer Kultur. In der wertschätzenden Wahrnehmung unterschiedlicher Lebensorientierungen und religiöser Differenz leistet er einen Beitrag zur Verständigungsaufgabe der Schule.

In der Verwirklichung des „Rechts des Kindes auf Religion“ leistet der Religionsunterricht zugleich einen Beitrag zu den allgemeinen Bildungsaufgaben der Schule. 

Die religiöse Bildung initiiert die Einführung in die Kultur sowie in die Vertiefung der Bildung der Person. Sie hilft den Schülerinnen und Schülern, sich in der pluralen Vielfalt möglicher Lebensentwürfe zurechtzufinden und eine eigene Identität zu entwickeln, die religiöse Orientierung und ethische Urteilsfähigkeit einschließen. 

 

Weiter trägt sie zur Integration von Schule und Lebenswelt bei, indem sie die sozialen Umgangsformen und menschlichen Beziehungen innerhalb der Schule sowie zwischen Schule und der Welt der Erwachsenen in das Licht religiöser Traditionen rückt, zum Beispiel durch religiöse Feste, Feiern und Rituale. 

Und letztendlich ergänzt sie komplementär zu Sichtweisen aus anderen Fächern oder Lernbereichen die Erschließung der Lebenswirklichkeit im Zeitfluss von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft.“

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