Erinnerungskulturelle Projektarbeit in der Schule

Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung in der Gedenkstätte Yad Vashem (Link) sowie Gedenkstättenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen bilden den Arbeitskreis Erinnerungskultur. Sie treffen sich einmal im Jahr zum Austausch über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der Holocaust-Vermittlung und der Gedenkstättenpädagogik (Link). Die Mitglieder des Arbeitskreises sind dafür zuständig, in ihren jeweiligen Regionen das pädagogische Material der Gedenkstätte Yad Vashem vorzustellen und zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus stehen sie vor Ort beratend zur Seite, wenn Lehrkräfte ein regionales Projekt durchführen möchten. Schicken Sie uns eine Mail und wir stellen den Kontakt mit dem Ansprechpartner/der Ansprechpartnerin Ihrer Region her.

Aus den Reihen des Arbeitskreises entstehen Leitfäden und weitere Materialien zur Unterstützung erinnerungskultureller Arbeit an den Schulen. Die Seite befindet sich kontinuierlich im Aufbau. Wir freuen uns über Anregungen und Beiträge.

 

Denkmäler als Quellen der Geschichtskultur

Die Handreichung erklärt das didaktische Potenzial der Denkmäler und gibt hilfreiche methodische Hinweise für den Umgang mit ihnen im Unterricht. Ein Muster-Steckbrief für die Analyse eines Denkmals kann im Unterricht eingesetzt werden. Hier finden Sie das Material.

Eine Gedenkfeier gestalten

Der Leitfaden für die Organisation einer Gedenkfeier mit Schülerinnen und Schülern bietet eine fachliche und fachdidaktische Analyse des Thema für die Lehrkräfte sowie Checklisten für Schülerinnen und Schüler und Tipps für digitale Tools.

Hier finden Sie das Material.

Auf den Seiten der Internationalen Schule für Holocaust Studien findet man einen präzise ausgearbeiten Vorschlag für die Gestaltung einer Gedenkfeier zum 9. November. Sie kann als Ausgangspunkt für die eigenen Überlegungen dienen.

Tag des Stadtgeschichte

Der Tag der Stadtgeschichte kann als Projekt einer gesamten Stadt oder Gemeinde organisiert werden. An einem für die Stadt bedeutsamen Datum bieten Schülerinnen und Schüler historische Führungen oder führen an historischen Orten kleine Aktionen durch. Das hier vorgestellte Material bezieht sich auf die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft und beschreibt das Projekt in der Stadt Göttingen.

Vorstellung des Projekts am Beispiel von Göttingen (Planung eines Stadtrundgangs mit einer 12. Klasse)

Mögliche Stationen zu einem Stadtrundgang zum Thema "Nationalsozialistische Herrschaft"

Beispiel einer Vorbereitungsmappe für eine Station (am Beispiel Göttingen).

Austausche im Rahmen von erinnerungskulturellen Projekten

Grenzüberschreitende Austausche können das Verständnis für die Erinnerungskultur anderer Länder fördern und zur Völkerverständigung beitragen. Der Leitfaden zur Organisation eines Austausches im Rahmen eines einnerungskulturellen Projektes führt das Beispiel eines gelungenen deutsch-polnischen Projektes aus der BBS II in Emden auf. Sie finden Tipps für die Organisation des Austausches, für seine Dokumentation bzw. Verfilmung sowie eine Vorlage eine datenschutzgerechte Einholung der Zustimmung zur Veröffentlichung von Fotos und Filmmaterial.

Hier finden Sie das Material.

Zeitzeugeninterview durchführen

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld hat eine Anleitung zum Führen von Zeitzeugeninterviews erstellt, die auf den Seiten von www.zeitzeugenbuero.de konstenlos abrufbar ist. In ihnen werden die wesentlichen Arbeitsschritte bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Zeitzeugeninterviews näher beschrieben. Das Material ist geeignet, um von Schülerinnen und Schülern selbständig bearbeitet zu werden und kann hier direkt abgerufen werden.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld bietet regelmäßig Workshops an, die Schülerinnen und Schüler auf das Führen von Zeitzeugeninterviews vorbereiten.

 

 

 

 

 

Empfehlung der Redaktion

Ein Standardwerk für die Durchführung historischer Projektarbeit ist die Publikation der Körberstiftung.

Letzte Änderung: 07.06.2021

Drucken
zum Seitenanfang