Die zentralen Aufgaben des NiLS sind die Initiierung und Unterstützung von Qualitätssicherung in Schule und Schulsystem sowie die Unterstützung landesweiter Evaluationsvorhaben. Im Rahmen dieser Aufgaben gewährleistet das NiLS die Organisation der 1. Staatsprüfungen, wirkt an der Entwicklung inhaltlicher Standards für die Schulen und von Konzepten zur Unterstützung einer systematischen Entwicklung der Schulen mit, entwickelt neue Inhalte und Organisationsformen der Lehrerfort- und Weiterbildung, fördert die Einführung und Weiterentwicklung des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechniken in Schule und Schulsystem, entwickelt Konzepte zur Vermittlung von Medienkompetenz und berät Schulen und Medienzentren, Schulträgern und Schulbehörden bei der Umsetzung. Ebenso unterstützt es durch fachliche Beratung das Kultusministerium bei der Umsetzung bildungspolitischer Entscheidungen. Medienzentren leisten bei der Integration von Medien in Schule
und Unterricht einen wertvollen Beitrag. Medienzentren sind Beratungsstellen
für Lehrkräfte und Erzieher/innen und helfen diesen bei der
methodisch-didaktischen und technischen Vorbereitung auf einen pädagogisch
angemessenen Umgang mit Medien vor.
Zentrale Aufgabe der Medienzentren ist:
- Medienbereitstellung
- Technischer Support
- Beratung und Qualifizierung
- Medienkultur/aktive Medienarbeit.
Medienzentren als kommunale Dienstleister:
Mit Hilfe der kommunalen Medienzentren stellen die Schulträger
in Niedersachsen ihren Schulen und Kindertageseinrichtungen Medien für
das Lehren und Lernen und eine entsprechende Medientechnik zur Verfügung.
Die 59 Medienzentren in Niedersachsen sind Anlaufstelle
für Lehrkräfte und Erzieher/innen in allen Fragen des Einsatzes audio-visueller
Medien in Lernprozessen. Hier können Sie unterschiedliche Bildungsmedien
sichten, testen und für die Praxis entleihen oder in einigen Regionen
aus dem Internet herunterladen. Das Medienangebot wird ergänzt
durch Beratungsangebote mit organisatorischen, technischen, pädagogischen
und fachdidaktischen Schwerpunkten. Die medienpädagogischen Berater/innen
des Landes sind deshalb personell und organisatorisch eng mit den Medienzentren
verbunden.
kommunale Medienzentren in Niedersachsen
Zentrale Aufgaben der medienpädagogischen Berater/innen
an kommunalen Medienzentren:
Die medienpädagogischen Berater/innen in Niedersachsen bilden
die lokale und landesweite Unterstützungsstruktur für Schule
und Kindertageseinrichtung an der Schnittstelle einer kompetent begleitenden
Qualitätsentwicklung im Zusammenhang mit allen Fragen der Medienbildung.
Sie entwickeln zum Beispiel Arbeitsinhalte und stellen diese den Bildungseinrichtungen
zur Verfügung, sie beraten bei der Entwicklung von Medienkonzepten
im Rahmen von Schulprogrammen, sie begleiten sowohl Lehrkräfte
als auch Erzieher/innen bei der Umsetzung von Bildungsstandards und
helfen mit bei Qualifizierungsmaßnahmen im regionalen und landesweiten
Rahmen. Darüber hinaus können sie helfen bei der Auswahl und
beim Einsatz von medienpädagogisch sinnvollen Lernmedien. Wenn
es um Medienprojkete und Modellvorhaben für die Verbesserung von
Unterricht geht stehen sie als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung,
helfen den Bildungseinrichtungen und führen selbst Projekte und
Modellvorhaben durch.
Übersicht der medienpäd. Berater Niedersachsens (pdf-Datei 54 KB)
Medienentwicklungsplanung
Mit dem Ziel, in einem abgestimmten Prozess zwischen Schule und Schulträger Einsatz und Verfügbarkeit von Medien für das Lernen zu optimieren, empfiehlt sich das in anderen Bundesländern bereits eingeführte und mittlerweile bewährte Instrument der Medienentwicklungsplanung über die technische Ausstattung hinaus auf inhaltliche Aspekte des Lernens mit Medien aller Art zu erweitern. Dazu ist es sinnvoll, neben kommunalen Medienzentren auch Schul- und öffentliche Bibliotheken in die Medienentwicklungsplanung einzubeziehen. Eine systematische Unterstützung von Schule wird möglich, wenn Medienzentren und Bibliotheken in die kommunale Medienentwicklungsplanung einbezogen werden und letztlich vor Ort allen Schülerinnen und Schülern ein spezifisches Medien- und Kompetenzangebot im Dreieck von Schule/Schulbibliothek, öffentlicher Bibliothek und Medienzentrum gemacht werden kann. Diese Bildungspartnerschaft bietet für den Schulträger die Chance, ganz gezielt die Bildungspotentiale der öffentlichen Bibliotheken mit in den Blick zu nehmen und sie in Planungsprozesse zu integrieren.
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