Feld, Wald und Wiese als außerschulische Lernorte

Keine Öffnungszeiten

Feld, Wald, Wiese, Moor, Bach und Tümpel sind außerschulische Lernorte ohne Öffnungszeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie ohne organisatorischen Aufwand zu erkunden sind. Selbst bei einem kurzen Gang auf den Schulhof brauchen Sie Bestimmungsbücher, Lupen, Pinzetten, Maßbänder, Thermometer, Luxmeter und mehr. Und eine Waldexkursion oder Fließgewässeruntersuchung ist ohne umfangreiches mobiles Zubehör erst recht nicht zu machen.

Themenkisten, Workshops oder individuelle Planung

Da ist jede Hilfe willkommen. Regionale Umweltbildungszentren bieten Themenkisten mit vorbereiteten Materialien zur Ausleihe an oder auch ganze Workshops für Ihre Lerngruppe. Selbst individuelle Absprachen sind möglich. Auch die Besucherzentren des Naturschutzbundes NABU unterstützen Sie und Ihre Klasse bei der Arbeit im Gelände.

Einblick in Forschungsarbeit

Lohnend sind solche Freilanduntersuchungen in jedem Fall. Erst hier wird die Komplexität biologischer Forschung deutlich. Vergleicht man beispielsweise den unterschiedlichen Pflanzenbestand zweier Flächen mit natürlichem Bewuchs, so können Zusammenhänge mit der Lichtintensität, der Temperatur, der Feuchtigkeit, dem Mineralstoffgehalt und dem pH-Wert des Bodens untersucht werden, außerdem der Einfluss von Tieren oder pflanzlichen Konkurrenten.

So wird deutlich, dass sich Laborversuche und Freilanduntersuchungen gegenseitig komplettieren. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen realistischeren Einblick in Forschungsarbeit. Das hilft ihnen auch, die in den unzähligen zweidimensionalen Diagrammen dargestellten Forschungsergebnisse in den Schulbüchern besser zu verstehen.

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