Der Krieg als mediales Ereignis

Neben Menschen waren und sind Medien – verstanden als Werkzeuge zur Weltaneignung – die bedeutendsten Träger von Kommunikation und Information. Medien verändern zugleich die direkte Kommunikation zwischen Individuen und den Transfer von Informationen. Für den Geschichtsunterricht ist von Interesse, welche Rolle „die Medien als Vermittler von Inhalten in den vielfältigen Austauschprozessen zwischen nationalen, regionalen und sozialen Sphären spielten, und wie sie diese Inhalte veränderten.“ Deutlich wird dies insbesondere bei historischen Schlüsselereignissen, d.h. Ereignissen wie dem Ersten Weltkrieg, „die eine gesamtgesellschaftliche und (mehr oder weniger) europaweite Debatte auslösten. Diese Ereignisse finden in fast allen Medien [der jeweiligen Zeit] statt und weisen eine Tendenz zur "Berichterstattung über die Berichterstattung" auf. Als Knotenpunkte einer verdichteten Kommunikation ermöglichen sie Einblicke in Formen und Strategien von Kommunikation und damit in die Mechanismen interkultureller Transfers sowie die Formierung transnationaler Kommunikationsräume.“ (http://ieg-ego.eu/de/threads/europaeische-medien)

Fotografien als Quelle

Fotografien als Quelle

Fotos können und werden genutzt um Politik visuell zu stilisieren und inszenieren. Diese propagandistischen Absicht kann man erkennen, aber auch durchbrechen. Auf jeden Fall ist es notwendig. „dem Blick der Fotografen“ zu folgen und Fotografien als Quellen ernst zu nehmen. Lesen Sie mehr
Propaganda im Krieg

Propaganda im Krieg

Ein Aspekt des „Medienereignisses Krieg“ ist die Nutzung der Medien für propagandistische Zwecke. Für den Unterricht bedeutsam sollte dabei nicht die schlichte Frage nach propagandistischer Manipulation sein, sondern die Möglichkeit, einen Blick zu werfen auf das Wechselspiel zwischen Propaganda, amtlicher Zensur, Presse und angeblich verführter Öffentlichkeit. Lesen Sie mehr
Umkämpfte Erinnerung

Umkämpfte Erinnerung

Was bleibt nach dem Krieg? Die jeweils individuellen Erinnerungen und Erfahrungen und das kollektiven Gedächtnis gefütterte – nicht zuletzt - von einer „visuellen Erinnerungspolitik“. Bedeutsam dafür wurde der Film. Lesen Sie mehr
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