Journalistisches Arbeiten in der Schule

In fachdidaktischen Ausführungen, aber ebenso in Lehrplänen finden sich schon seit Jahrzehnten Hinweise auf den besonderen Stellenwert aktiver Medienarbeit. Aktive Medienarbeit wird dabei einerseits als handlungsorientierte Methode zur Erarbeitung und Dokumentation von Themen und andererseits als "Königsweg" der Medienanalyse und Medienkritik propagiert. Spezifisch für die Politische Bildung gilt, dass aktive Medienarbeit immer zugleich ein Einüben und Experimentieren mit den vielfältigen Formen sein sollte, Öffentlichkeit herzustellen und sich in öffentliche Diskussionsprozesse einzumischen. Die Digitalisierung hat einerseits dazu beigetragen, dass die Umsetzung heutzutage wesentlich einfacher geworden ist, andererseits führen diese neuen Möglichkeiten aber auch zu neuen Herausforderungen bzw. Problemen. Von daher werden Kompetenzen, die für journalistisches Arbeiten erforderlich sind, für Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler gleichermaßen bedeutsam. Mit Hinblick auf die aktuellen Veränderungen im Mediensystem und verbunden mit der Möglichkeit, dass nicht-professionelle Akteure heute selbst Inhalte und Nachrichten publizieren können, ist es dabei auch wichtig, die Kompetenzen journalistischen Arbeitens hinsichtlich des Umgangs mit Produtzung zu erweitern.

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