Globales Lernen

Globales Lernen/Internationales

"Globales Lernen ist kein festumrissenes pädagogisches Programm, sondern vielmehr ein offenes, vorläufiges, facettenreiches Konzept zeitgemäßer Allgemeinbildung. Globales Lernen versteht sich als die pädagogische Antwort auf die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung der Weltgesellschaft, als die notwendige Transformation pädagogischen Denkens und Handelns im Kontext einer sich globalisierenden Gesellschaft." (Portal Globales Lernen)

Globalisierung: ökonomisch, sozial, kulturell

"Als Indikatoren für Globalisierung können gesehen werden:

  • die Zunahme einer massiven Wettbewerbsorientierung in vielen Bereichen,
  • Sozial- und Umweltdumping,
  • der wachsende Abstand im Wohlstandsniveau zwischen Industrie- und Entwicklungsländern,
  • die wachsende Kluft und die sich teilweise verschärfende Auseinandersetzugn zwischen Armen und Reichen in allen Ländern, wobei die Zahl der Armen und der Reichtum der Reichen zunehmen,
  • die Zunahme der Massenarbeitslosigkeit, 
  • die Zunahme grenzüberschreitender multinationaler krimineller Aktivitäten."

"Globale Verantwortung betont die nachhaltige Gestaltung von Entwicklungsprozessen für Menschen und Mitwelt und darf sich nicht in Versuchen der Verhinderung von Globalisierungsprozessen erschöpfen. Prinzipien globaler Verantwortung beziehen sich auf

  • den verantwortlichen Umgang mit der Mitwelt,
  • internationale Gerechtigkeit und die Beseitigung von Ungleichheiten,
  • Gleichbehandlung der Geschlechter und Gerechtigkeit innerhalb und zwischen den Generationen
  • Demokratisierung und Partizipation,
  • Toleranz und den interkulturellen Dialog,
  • Förderung eines gesellschaftlichen Bewußtseins globaler Interdependenzen,
  • die Lebens- und Arbeitswirklichkeit unterschiedlicher gesellschaftlicher und sozialer Gruppen, inbesondere Kinder, Jugendlicher und Frauen,
  • die nachhaltige Entwicklung der Ressourcennutzung, 
  • sozial-ökologische Maßstäbe (Einbeziehung von sozialen, ökologischen und entwicklungspolitischen Kriterien in Entscheidungsprozesse) und
  • eine Migrations- und Flüchtlingspolitik, die mit Entwicklungs-, Außen- und Innenpolitik koordiniert wird und sich u.a. an den Maßstäben des UNHCR orientiert."

(aus: Zwischenbericht des Runden Tisches zum Dialog-Prozess Agenda21 in Niedersachsen)

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