Solidarität und Mitbestimmung

„Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein.“
(Richard von Weizsäcker)

 

Solidarität bezeichnet eine Haltung, die gegen die Vereinzelung gerichtet ist und die Zusammengehörigkeit, d. h. die gegenseitige (Mit-)Verantwortung und (Mit-)Verpflichtung betont. Die Fähigkeiten zur Solidarität umfasst auch die Verantwortung für diejenigen, die z.B. aufgrund politischer Unterdrückung ihre Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten nicht wahrnehmen können.

Im Wirtschaftsleben können starke Gewerkschaften Merkmal einer wirkungsvollen Mitbestimmung in den Betrieben und Unternehmen sowie darüber hinaus in Politik und Gesellschaft sein.

Ökonomisches Lernen muss dazu beitragen, dass junge Menschen auch die Gelegenheit haben,

  • kooperative Umgangsformen zu lernen, gemeinsame Interessen zu erkennen, zu vertreten und solidarisches Handeln einzuüben,
  • Rechte und Pflichten der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers und deren Mitsprachemöglichkeiten kennen zu lernen,
  • erfahren, dass Gewerkschaften, Betriebsräte und Jugendvertretungen die Interessen der Beschäftigten in der Wirtschaft vertreten und dass es wichtig ist, sich allein und in der Gemeinschaft für seine Interessen einzusetzen
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