Flucht und Vertreibung in Europa als Folgen des Faschismus

Die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten des damaligen Deutschen Reiches sowie deutscher Minderheiten in Ost- und Mitteleuropa bildet eines der Schlusskapitel des Zweiten Weltkrieges und war gleichzeitig das Resultat der zwischen den alliierten Siegermächten ausgehandelten territorialen Nachkriegsordnung. Schätzungen gehen von zwölf bis 14 Millionen Deutschen aus, die durch Flucht, Vertreibung und Zwangsaussiedlung ihre Heimat verloren und in die deutschen bzw. österreichischen Nachkriegsgesellschaften integriert werden mussten. Bis heute ist die politische und ethische Bewertung der Vertreibung Gegenstand kontroverser Diskussionen.

Der Film ASYLRECHT im Kontext von Flucht und Vertreibung

Der Film ASYLRECHT im Kontext von Flucht und Vertreibung

Ein zentrales Dokument ist der von Rudolf Kipp 1948/49 im britischen Auftrag hergestellte Kurzfilm Asylrecht / Report on the Refugee Situation / Flüchtlingsnot an der Zonengrenze, von dem verschiedene Fassungen existieren. Kipps Film enthält einzigartige Aufnahmen von den Auffanglagern im Zonenrandgebiet und von der Abfertigung der Flüchtlinge aus der SBZ. Lesen Sie mehr

Flucht und Vertreibung in deutschen Nachkriegsspielfilmen

In den „Trümmerfilmen“ der ersten Nachkriegsjahre wurden Flucht und Vertreibung gelegentlich behandelt, allerdings meist am Rande. Die Art und Weise der filmischen Thematisierung erlaubt Rückschlüsse auf das gesellschaftliche Zusammenleben in den Jahren nach 1945. Lesen Sie mehr
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