Umweltbildungszentren

Das Land Niedersachsen hat seit Beginn der 90er Jahre dieses Netz außerschulischer Umweltlernstandorte aufgebaut. Es handelt sich um Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft, die sich in ihrer pädagogischen Konzeption ausdrücklich an einer erlebnis- und handlungsorientierten, interdisziplinär ausgerichteten Umweltbildung orientierten und die vom Land als "Regionales Umweltbildungszentrum" förmlich anerkannt sind. In neuerer Zeit orientieren die RUZ ihre Angebote zunehmend an Konzepten einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung"(BNE).

Unterstützt werden die RUZ durch:

  • Einsatz von erfahrenen Lehrkräften
  • regelmäßige Veranstaltungen zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch
  • eine jährliche Projektförderung seitens der Niedersächsischen Umweltstiftung.

Derzeit besteht das landesweite Netz aus rund 30 anerkannten und geförderten RUZ, von denen einige jeweils als Lernortverbund aus zwei bis drei Lernorten bestehen.

Die wichtigsten Aufgabenbereiche sind:

  • Vorbereitung und Durchführung schul- und unterrichtsbezogener Umweltbildungsangebote (Hauptzielgruppe: Schulen bzw. Schulklassen und Kurse aus der Region)
  • Beratung und Fortbildung von Lehrkräften (in Zusammenarbeit mit der regionalen Lehrerfortbildung)
  • Zusammenstellung und Ausleihe von Unterrichts-, Lehr- und Selbstlernmaterialien usw.
  • Aufbau eines Netzwerks außerschulischer Lernorte und Kooperationspartner in der Region (durch Zusammenarbeit mit Landwirten, Imkern, Forstämtern, Betrieben, Verbänden, kommunalen Einrichtungen, Eine-Welt-Initiativen usw.)
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