Museen und Gedenkstätten über die Migration in Deutschland

Museen und Ausstellungen sind Orte der Erinnerungskultur. Ausstellungen zum Thema Einwanderung erreichen häufig aber nur ein Publikum, das sowieso gerne ins Museum geht. Insbesondere jüngeren Menschen ist dies fremd. Das liegt häufig an den gewählten Darstellungsformen und dem veränderten Medienkonsumverhalten.

Somit stellen sich Anforderungen an Museumskonzepte, die Museen zu Lernorten machen, die zum generationenübergreifenden Dialog und Diskurs über Themen wie Flucht, Vertreibung, Migration und Integration einladen. Das neu konzipierte Museum Friedland geht diesen Weg.

DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. in Köln, ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum, das Zeugnisse zur Geschichte der Einwanderung in Deutschland sammelt, bewahrt und ausstellt geht mit dem Virtuellen Migrationsmuseum einen neuen Weg, der das veränderte Medienkonsumverhalten direkt einbezieht:

„Für ein virtuelles Migrationsmuseum stellen sich diese Hindernisse nicht. Durch den Einsatz verschiedenster Medien werden ein breiteres Publikum erreicht und gleichzeitig die komplexen Wandlungsprozesse attraktiv dargestellt. Zudem garantiert die zunehmende Vernetzung den Zugang von jedem Ort der Welt – ob in der Gruppe oder alleine von zuhause. Hemmschwellen für einen Museumsbesuch werden dadurch abgebaut. Durch die freie Zeiteinteilung entscheiden die Besucher selber, wann und wie lange sie verweilen möchten. Über Social Media und die technischen Möglichkeiten lassen sie sich zudem stärker in das Museum einbinden. Sie können beispielsweise ihre Geschichten erzählen oder selber Objekte beisteuern.“

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