Medienkompetenz

Medienkompetenz zielt stets auf Gesellschaft und die aktive Teilhabe an sämtlichen Lebensbereichen ab. Sie bündelt eine Vielfalt an Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen. Medienkompetenz ist als „Fähigkeit des Subjekts, sich am gesellschaftlichen Diskurs gleichberechtigt zu beteiligen“ die Voraussetzung, in einer von Medien bestimmten Welt selbst bestimmt, kreativ, kritisch und sozial verantwortlich zu handeln.

Die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen und werden, ist nicht zu beantworten, ohne die Frage nach einer für dieses Leben unerlässlichen Medienkompetenz zu stellen sowie nach den Möglichkeiten, sie durch Medienbildung zu erwerben.

Medienkompetenz (der Lernenden und Lehrenden) ist eine Grundbedingung für gelingende Bildungsprozesse. Einstellungen und Verhalten des Menschen als soziales, individuelles, kulturelles, moralisches, ökonomisches und politisches Wesen sind abhängig von Medienkompetenz.

Medienkompetenz (als Gegenstand und Ziel von [Medien-]Bildung) beschreibt also die Summe der anwendungsbereiten Kenntnisse, der motivationalen und volitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Menschen als Qualität, auf die vielfältigen Herausforderungen der Medienwelt angemessen zu reagieren, Medien für die eigene Lebensgestaltung selbstbestimmt zu nutzen sowie auf diese Welt aktiv handelnd Einfluss zu nehmen (also es nicht nur zu können, sondern es auch zu tun).

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Informationen und Materialien zur Medienbildung

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln