Japan, Tokushima

 

Seit September 2007 pflegen Tokushima und Niedersachsen eine partnerschaftliche Beziehung. Vereinbart wurde die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport und Bildung. Durch die Herausforderungen des Klimawandels und des demografischen Wandels wollen beide Seiten die Möglichkeiten von Wissenstransfer und Kooperationen prüfen und umsetzen.

Die Präfektur Tokushima befindet sich auf der kleinsten der vier Hauptinseln Japans, auf Shikoku.

Hauptstadt der Präfektur ist die gleichnamige Stadt Tokushima mit ca. 260.000 Einwohnern. Tokushima ist hauptsächlich industriell geprägt. Neben dem japanischen Reiswein werden hier Textilien, Maschinen sowie Produkte aus Bambus und anderen Holzarten hergestellt.

Von Seiten des Niedersächsischen Kultusministeriums wurde in der Absichtserklärung vom November 2008 vereinbart, den japanischen Partner bei der Förderung der deutschen Sprache und ebenso die Lehre der japanischen Sprache an niedersächsischen Schulen zu unterstützen. Die Absichtserklärung wurde im Juli 2015 erneuert.

Seit 2009 entsendet die Bildungsbehörde der Präfektur Tokushima eine japanische Lehrkraft nach Niedersachsen, die am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus, sowie am Windthorst-Gymnasium in Meppen und am Gymnasium Georgianum in Lingen dazu beiträgt, die japanische Sprache und Kultur zu fördern.

Im Bereich der beruflichen Bildung bestehen Partnerschaften zwischen den Berufsbildenden Schulen am Schölerberg und der Berufsbildenden Schule Brinkstraße in Osnabrück. Als Beispiel guter Praxis kann der Entwurf und die Herstellung einer Gedenktafel für das Kriegsgefangenenlager Bando in Tokushima gelten, das die Berufsbildende Schule Brinkstraße mit ihrer japanischen Partnerschule durchgeführt hat.

Auch das Technologiezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ist inzwischen eine Partnerschaft mit einer berufsbildenden Einrichtung in Tokushima eingegangen. In die geplante Zusammenarbeit wird die Georg-Sonin Schule (BBS II) in Lüneburg einbezogen.

Zusätzlich sollen bereits bestehende Schulpartnerschaften zwischen Schulen aus Tokushima und Niedersachsen sowie die Bildung neuer Schulpartnerschaften gefördert werden.

Kontakt:

Niedersächsisches Kultusministerium , Referat für europäische und internationale Angelegenheiten, Frau Christel Schröder, E-Mail

 

 

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