Alphabetisierung

Auch im Sekundarbereich I werden Kinder und Jugendliche eingeschult, die bisher keine Schule besucht haben und wenig bis gar nicht lesen und schreiben können. Für Lehrkräfte in Sprachlernklassen oder Förderkursen stellt dies eine erhebliche Herausforderung dar, da für diese Zielgruppe ganz eigene Konzepte und Materialien gefunden werden müssen. Die Konfrontation dieser Schülerinnen und Schüler mit der Alphabetisierung und dem System Schule bedeutet auch eine psychische Belastung, da sie sich in mehrfacher Hinsicht ausgegrenzt fühlen und die Kommunikation ohnehin schon schwierig ist. Der gemeinsame Unterricht mit Gleichaltrigen hat somit eine wichtige integrative Funktion, verlangt aber auch eine geschickte Differenzierung des Unterrichtsstoffs.

Der Lernzuwachs dieser Zielgruppe ist kleinschrittiger und erfordert von Lernenden wie Lehrenden eine gewisse Frustrationstoleranz. Strategien, wie mit diesen Aufgaben im Bereich Schule umzugehen ist, sind bisher nur wenige vorhanden. An dieser Stelle möchten wir erste geeignete Beispiele dazu sammeln.

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