Der vereinfachte Politikzyklus

Im Politikunterricht werden Inhalte unter Anwendung politikdidaktischer Analyse- und Urteilsverfahren sowie fachspezifischer Arbeitstechniken und Methoden bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler behandeln die Themen im Rahmen des vereinfachten Politikzyklus.
Der vereinfachte Politikzyklus stellt das grundlegende Denkmodell für den Politikunterricht dar und kommt bei der Bearbeitung der Themenfelder zum Einsatz. So wird dem prozesshaften Charakter von Politik in der Demokratie Rechnung getragen. Dabei geht der Politikzyklus von einem konflikt-/problemorientierten Ansatz aus. Im Zentrum des Zyklus und damit der Betrachtung steht ein Problem oder Konflikt. Es findet eine gesellschaftlich-politische Auseinandersetzung statt, an deren Ende eine politische Entscheidung steht. Diese Entscheidung kann eine Lösung (zum Beispiel in Form eines Kompromisses) sein oder nach einer Reflexionsphase den Ausgangspunkt für einen neuen Zyklus darstellen. Zur Erfassung des Problems/Konflikts werden die Aspekte
Normative Grundlagen,
Interessengruppen,
Regeln,
Beteiligung,
Mediale Darstellung sowie
Lösungsansätze
mithilfe der entsprechenden Analysefragen eingehender bearbeitet. Weder die Aspekte noch die Analysefragen unterliegen einer festgelegten Reihenfolge und müssen auch nicht immer alle zwingend bearbeitet werden.
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