Fasten in den Religionen

Das Fasten für einen bestimmten Zeitraum kommt in vielen Religionen vor. In den abrahamischen Religionen haben alle Religionsstifter eine Periode des Fastens durchlebt.

Im Judentum ist es Moses, der auf dem Berg Sinai die Worte Gottes empfing und 40 Tage nichts zu sich genommen hatte. Im christlichen Glauben wird Jesus vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um nach 40 Tagen des Fastens vom Teufel in Versuchung geführt zu werden. Auch Mohammed fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde.

Durch den Verzicht auf Nahrungs- und anderer Genussmittel soll das heutige Fasten die Gläubigen wieder auf ihren Glauben fokussieren und sie bewusst werden lassen, dass der Körper und dessen Bedürfnisse nicht alles ist und sie sich damit Gott ein Stück näher bringen können.

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