Bakterien als Krankheitserreger

Mikroorganismen, die Krankheiten verursachen, haben außer dieser Eigenschaft nicht viel gemeinsam. Bakterien sind ganz anders als Viren oder Pilze.

Schema einer Bakterienzelle:

Schema einer Bakterienzelle

Bild: CC0 Public Domain

 

Im Vergleich zu Pilzzellen fehlt den Bakterienzellen ein Zellkern, stattdessen befindet sich das ringförmige Erbmaterial frei im Zellplasma. Außer der ringförmigen DNA gibt es noch kleinere Ringe des Erbguts, die als Plasmide bezeichnet werden. Die Plasmide können zwischen verschiedenen Bakterienzellen über Plasmabrücken ausgetauscht werden. Die Zellwand besteht aus einem nur bei Bakterien vorkommenden Material - dem Murein.

Im Vergleich zu Viren sind Bakterien eigenständige Lebewesen, die keine Wirtszelle zu ihrer Vermehrung brauchen. Unter günstigen Umständen, also ausreichend Nahrung und einer Temperatur von etwa 37 Grad, teilen sich Bakterien alle zwanzig Minuten. So lassen sie sich auch in Nährlösungen oder Nährböden leicht kultivieren.

Die krankheitsauslösende Wirkung von Bakterien beruht darauf, dass diese pathogenen Bakterien giftige Stoffwechselprodukte abgeben.

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