Portfolio Medienkompetenz (2002 - 2008)

Dokumentation von Schülerleistungen - Instrument zur Evaluation

Mit dem Projekt ‘Portfolio: Medienkompetenz’, einer Gemeinschaftsaktion von n-21, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für den privaten Rundfunk (NLM) und der Bertelsmann Stiftung, sollte der Prozess der Vernetzung und der Entwicklung von Medienkonzepten in den Schulen unterstützt werden.

Die Auftaktveranstaltung fand am 18. Januar 2002 mit mehr als 100 Lehrkräften in Hannover statt. Allen weiterführenden Medienprofilschulen der Förderjahre 2001 und 2002 - insgesamt 214 Schulen – des damaligen Landesprogramms n-21 wurden für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen mit dem Portfolio ein Instrument an die Hand gegeben, ihren Entwicklungsprozess eigenständig zu evaluieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch das Portfolio in die Situation versetzt, ihre Lernerfahrungen mit und über Medien zu dokumentieren.

Die Integration des Portfolios in die unterrichtliche Arbeit war und ist kein "Selbstläufer". Die Erfahrungen aus den Schulen, die begonnen haben mit dem Portfolio zu arbeiten und die Evaluation der Implementierung an ausgewählten Schulen durch die Universität Hannover haben dies gezeigt. Schülerinnen und Schüler werden die Portfolio-Methode lernen müssen, sie brauchen hierbei die Unterstützung und Beratung ihrer Lehrkräfte, so dass darüber auch eine Diskussion über inhaltliche Angebote und neue Formen des Lernens gefördert wird.

Es gibt aber einige Indizien, die darauf hinweisen, dass die Einführung des Portfolio: Medienkompetenz, eine Element sein kann, die Entwicklung schuleigener Medienbildungskonzepte zu unterstützen und zur Durchsetzung neuer Lernformen beizutragen.

Nach Beendigung des Projekts im Jahr 2003 wurde über regelmäßige Fachtagungen der Erfahrungsaustausch mit und zwischen den beteiligten Schulen bis 2008 fortgeführt. Die Absicht, das nur im gedruckter Form vorliegende Portfolio in ein Online-Format zu überführen, blieb in den Anfngen stecken und die Fachtagungen konnten dann wegen zu geringer Beteiligung nicht fortgesetzt werden. Die Arbeit "schlief ein" - der damit verbunden Ansatz ist es allerding wert, wieder "erweckt" zu werden.

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