Denkmäler

Denkmäler verkörpern in besonderer Weise Geschichtsdeutungen. Sie interpretieren ganz plastisch eine Persönlichkeit, einen Ort oder einen Vorgang. Zugleich verweisen sie auf die Zeit, der sie entstammen. Durch diese Doppeldeutigkeit bieten Denkmäler für den Geschichtsunterricht ein großes Lernpotential.

Was Denkmäler sind

Eine Statue, ein Gebäude,  eine Straße, die nach einem historischen Ereignis oder einer historischen Persönlichkeit benannt wurde, eine Gedenktafel oder ein Gedenkstein - alles das sind Denkmäler.  Es gibt auch Gebäude, die erst später durch ihre kulturelle oder politische Bedeutung einen Erinnerungswert erhalten, der bei ihrem Bau gar nicht beabsichtigt war. So entstehen immer mehr Industriedenkmäler. Auch gestaltete Gärten, Parkanlagen und Landschaften können als Denkmäler  begriffen und im Unterricht ausgewertet werden.

Was Denkmäler für den Geschichtsunterricht bedeuten

Ein besonderer Vorteil ist ganz praktischer Natur: Wir sind umgeben von Denkmälern, die wir der Geschichtskultur des 19., 20. und 21. Jahrhunderts verdanken. Eine Exkursion zu einem Denkmal kann man häufig ohne großen Aufwand während der Unterrichtszeit erledigen. Schülerinnen und Schüler lernen dadurch, ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen und ihr Geschichtsbewusstsein lokal zu verwurzeln .

Denkmäler eignen sich als Ausgangspunkt für Geschichtsprojekte: Schülerinnen und Schüler können den abgebildeten historischen Inhalt erarbeiten. Sie können sich mit der enthaltenen Geschichtsdeutung auseinandersetzen. Sie können zudem die erinnerungskulturelle Umsetzung und Praxis bewerten.

 

Hinweise zum Einsatz im Unterricht und zu (umstrittenen) Denkmälern in Niedersachsen entnehmen Sie der bitte der rechten Randspalte.

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