Die Kompetenzbereiche im Fach Chemie

Der spezifische Beitrag, den das Fach Chemie im Sekundarbereich I zur naturwissenschaftlichen Grundbildung leistet, besteht im Wesentlichen in der experimentellen und gedanklichen Auseinandersetzung mit der stofflichen Welt. Dabei soll die von der Chemie ausgehende Faszination genutzt werden. Sie erschließt sich durch lebensnahe Bezüge, in denen chemische Probleme erkannt und gelöst werden. Die Besonderheit des Faches liegt im experimentellen Vorgehen, der Arbeit mit Modellen sowie dem gedanklichen Wechsel zwischen Stoff und Teilchenebene.

Im Kerncurriculum der Naturwissenschaften werden die Zielsetzungen des Fachs Chemie durch verbindliche Lernergebnisse konkretisiert und als Kompetenzen formuliert. Dabei werden im Sinne eines Kerns die als grundlegend und unverzichtbar erachteten fachbezogenen Kenntnisse und Fertigkeiten vorgegeben.
Kompetenzen weisen folgende Merkmale auf:

  • Sie zielen auf die erfolgreiche und verantwortungsvolle Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen ab.
  • Sie verknüpfen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu eigenem Handeln. Die Bewältigung von Aufgaben setzt gesichertes Wissen und die Beherrschung fachbezogener Verfahren voraus, sowie die Bereitschaft und Fähigkeit diese gezielt einzusetzen.
  • Sie stellen eine Zielperspektive für längere Abschnitte des Lernprozesses dar.
  • Sie sind für die persönliche Bildung und für die weitere schulische und berufliche Ausbildung von Bedeutung.

Die erwarteten Kompetenzen werden in Kompetenzbereiche zusammengefasst, die die Fächer strukturieren.

Die im Kerncurriculum (s. rechts) formulierten Kompetenzbereiche der Naturwissenschaften werden wie folgt im Fach Chemie ergänzt:

Prozessbezogene Kompetenzen
Kompetenzbereiche:
Inhaltsbezogene Kompetenzen
Basiskonzepte* :
  • Erkenntnissgewinnung
  • Kommunikation
  • Bewertung
  • Fachwissen
  • Stoff-Teilchen-Beziehungen
  • Struktur-Eigenschafts-Beziehungen
  • Chemische Reaktion
  • Energetische Betrachtung bei Stoffumwandlungen

* Im Kerncurriculum der IGS werden die Basiskonzepte der inhaltsbezogenen Kompetenzen der naturwissenschaftlichen Fächer verzahnt. Sie werden darum hier im Einzelnen nicht angegeben.

Prozessbezogene Kompetenzenen

Prozessbezogene Kompetenzenen

Im Zusammenhang mit den Inhalten des Fachs Chemie erlangen die Schülerinnen und Schüler auch Kompetenzen in den drei prozessbezogenen Kompetenzbereichen „Erkenntnisgewinnung“, „Kommunikation“ und „Bewertung“. Lesen Sie mehr
Inhaltsbezogene Kompetenzen: Basiskonzepte

Inhaltsbezogene Kompetenzen: Basiskonzepte

Basiskonzepte strukturieren die Unterrichtsinhalte, die sich im Fach Chemie als wichtig herausgebildet haben. Lesen Sie mehr
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