Vorsymbolische Kommunikation

Einige Schülerinnen und Schüler sind nicht in der Lage, mit Lautsprache zu kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt über Vokalisationen, Gestik, Mimik oder auch Körperhaltung. Für die Bezugsperson gilt in diesem Fall, auch basale Dinge wie Herzschlag, Atemrhythmus, Körperspannung, Laute, Schreie oder Blicke als Ausdrucksmittel gezielter Kommunikation zu erkennen. Mit einer sprachlich begleiteten Reaktion des Kommunikationspartners kommt es so zu einem basalen Dialog.

Das Erlernen des vorsymbolischen Dialogs findet vor allem im Alltag statt. Im intensiven Kontakt, wie bei Spielen oder vor allem im pflegerischen Bereich, findet soziale Interaktion und damit Kommunikation statt. Die sprachliche Begleitung der Handlungen durch die Betreuungsperson ist dabei Ausgangspunkt zur Anbahnung symbolischer Kommunikationsformen.

Angestrebte Kompetenzen

  • Verstehen kommunikativer Äußerungen mit vorsymbolischen Mitteln
  • Produzieren kommunikativer Äußerungen mit vorsymbolischen Mitteln
  • Beachtung von Dialogregeln mit vorsymbolischen Mitteln

Quelle: Kerncurriculum für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

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Basale Kommunikation nach Winfried Mall

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