Prozessbezogene Kompetenzen

Prozessbezogenen Kompetenzen meinen Verfahren, mit denen historisches Wissen angewendet wird. Schülerinnen und Schüler erlernen Methoden im Umgang mit Zeugnissen und Darstellungen der Vergangenheit, um historisches Fachwissen zu erwerben. Sie lernen, historische Probleme aus ihrer Zeit heraus zu beurteilen und nach heute allgemeingültigen Wertmaßstäben zu bewerten. So üben sie sich im Fremdverstehen. Zudem werden sie über ihre Schulzeit hinaus befähigt, Informationen selbständig zu erarbeiten und kritisch zu hinterfragen

 

1) Erkenntnisgewinnung durch Methoden und Medien

Schülerinnen und Schüler lernen…

  • Quellen und Darstellung zu unterscheiden,
  • Die Perspektivität von Quellen wahrzunehmen,
  • mit einzelnen Gattungen von Quellen und Darstellungen adäquat umzugehen,
  • Verfahren historischer Untersuchung kennen,
  • Lernprozesse selbständig zu gestalten und Lernergebnisse adressatengerecht zu präsentieren.

 

2) Beurteilung und Bewertung

Schülerinnen und Schüler lernen…

  • Geschichte als Konstrukt zu deuten,
  • die Perspektivität von Quellen und Darstellungen einzuordnen,
  • Fremdverstehen zu leisten,
  • sich mit dem Prozesscharakter von Geschichte auseinanderzusetzen,
  • Gegenwarts- und Vergangenheitsbezüge herzustellen,
  • mit Darstellungen von Geschichte kritisch umzugehen,
  • eigene Fragen an die Vergangenheit zu stellen,
  • zu argumentieren und Argumente zu prüfen,
  • eigene Stellungnahmen zu formulieren und kontrovers zu diskutieren,
  • Vielfalt zu erkennen und zu würdigen.

 

Quellen: Kerncurricula Geschichte für die Hauptschule, Oberschule und Realschule

 

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