Religion und Religionen

Die Schülerinnen und Schüler leben in einer sich religiös ausdifferenzierenden Gesellschaft, in der sich der Geltungsanspruch des Christentums als die eine Religion zugunsten der Notwendigkeit, mit verschiedenen Wahrheitsansprüchen konstruktiv umgehen zu müssen, verändert hat. Sie reagieren darauf häufig indifferent oder libertinistisch. Deshalb kommt es im Unterricht darauf an, unterscheiden zu lernen zwischen Toleranz und Indifferenz sowie zwischen fundamentalistischen und aufgeklärten Formen von Religion. Die Vorstellung von einer umfassenden Säkularisierung ist der Erkenntnis gewichen, dass man zwar von Tendenzen zur Entkirchlichung sprechen kann, nicht jedoch von einem Verschwinden der Religion. Es gilt dafür zu sensibilisieren, dass sich religiöse bzw. scheinbar religiöse Phänomene in vielfältiger Form auch in der die Schülerinnen und Schüler umgebenden populären Kultur finden.



Religion und Kultur – Was ist religiös?

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben Wirkung und Funktion von Symbolen und Ritualen
  • erörtern Möglichkeiten und Grenzen eines substanziellen und eines funktionalen Religionsbegriffs



Interreligiöser Dialog – Soll nicht jede/r glauben, was er/sie will?

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erläutern die tiefgreifende Relativierung der Frage nach verbindlicher Wahrheit in der Folge der Aufklärung
  • beschreiben das besondere Verhältnis zwischen Christentum und Judentum aus christlicher Perspektive
  • vergleichen die trinitarische Gottesvorstellung mit dem jüdischen und islamischen Monotheismus
  • anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten und Grenzen der interreligiösen Verständigung dar

 

Kerncuriculum für das Fach Evangelische Religion für den Sekundarbereich II

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