Kirche und Kirchen

Die Kirchen sind in der gesellschaftlichen Realität der Bundesrepublik in vielfältiger Weise präsent und erfahren als Trägerin sozialer und karitativer Einrichtungen Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit. Im Leben vieler Jugendlicher hat Kirche jedoch wenig Relevanz; das Verhältnis von Kirche und Staat wird kaum wahrgenommen. Selbst religiös interessierte Jugendliche suchen Orientierung und Gemeinschaft oft unabhängig von kirchlichen Angeboten. Deshalb kommt es im Unterricht darauf an, diese Ambivalenz zur Sprache zu bringen und vor dem Hintergrund der Vorstellung von Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden und als Mitgestalterin gesellschaftlicher Prozesse zu reflektieren. Angesichts der Pluralisierung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler müssen diese in der Lage sein zu begründen, warum plurale Weltdeutungen unhintergehbar sind.



Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden – Glaube ja, Kirche nein?

Die Schülerinnen und Schüler …

  • entfalten grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses
  • entwerfen Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche



Kirche und Staat – Konflikt oder Partnerschaft?

Die Schülerinnen und Schüler …

  • stellen das Verhältnis von Kirche und Staat in exemplarischen geschichtlichen Situationen dar
  • erörtern, wie die Evangelische Kirche in Deutschland ihren Auftrag zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und Weltgestaltung wahrnimmt

 

Kerncuriculum für das Fach Evangelische Religion für den Sekundarbereich II

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Ausgewählte Materialien

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln