Medienkritik aus dem Blickwinkel der “Gefahren- und Risikodiskussion”

Es kann nicht darum gehen, Medienkritik an sich zu diffamieren. Die Entwicklung der Medien ist Folge und Motor des gesellschaftlichen Wandels. Selbst unsere Wahrnehmung bleibt von diesen Veränderungen nicht unberührt. All dies ist Grund genug, um die Veränderungen der Medienlandschaft aufmerksam zu verfolgen und kritisch zu begleiten.

Kritik ist allerdings an einer Art und Weise anzumelden, wie über Medien insbesondere für den Bereich von Schule und Erziehung diskutiert wird: Typisch für diese Kritik ist, dass sie sich an den jeweils neuesten Entwicklungen im Bereich der Unterhaltungs- und Freizeitmedien festmacht.

Damit ist eine unzulässige Verengung des Blickwinkels verbunden. Wer seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf Talkshows und Computerspiele konzentriert, erfasst damit nicht die Realität der Informations- und Mediengesellschaft, in der wir leben.

Wer die Auseinandersetzung mit Medien aus diesem verengten Blickwinkel als "Gefahren - und Risiko-Diskussion" beginnt, begibt sich in eine pädagogische Sackgasse. Wer sich aus dieser Perspektive dem Thema "Medien" nähert, muss sich nicht weiter mit dem Thema Medien auseinandersetzen, denn Erziehung zur Medienabstinenz wäre dann die beste Art der Medienerziehung.

mehr zur medienkritischen Diskussion

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln