Konzeption des Förderplans

Prioritäten setzen

Im Hinblick auf alle Lern- und Entwicklungsbereiche der Schülerinnen und Schüler müssen Entscheidungen über die Vorrangigkeit von Schwerpunkten der Förderung getroffen werden.

Insbesondere leistungsschwachen und verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern fällt es oft schwer, mehrere Bereiche auf einmal zu verbessern.

Welche Förderziele sind besonders wichtig? Welche Lern- und Verhaltensprobleme können noch warten und vielleicht später gelöst werden?

 

Form

Für einen Förderplan gibt es keine verbindliche Form. Praktikabel ist die Einteilung in folgende 4 Bereiche:

 

 

Beobachtung    
Lernziel                  
Fördermaßnahme
Beteiligte       

Lisa meldet sich nicht und ruft laut in die Klasse. 

Lisa soll sich melden und abwarten bis die Lehrkraft sie aufruft.

  • Verwendung des Leisezeichens
  • auf Zwischenrufe nicht eingehen

 

alle Lehrkräfte der Klasse

 

Die Beobachtung des Ist-Standes soll so konkret wie möglich formuliert sein:

T. schlägt E. in der Pause, anstatt T. ist aggressiv.

Ziele müssen (vgl. Domsch/Krowatschek, 2007) erreichbar und beobachtbar sein und sollten konkret und positiv formuliert werden (Was soll die Schülerin/ der Schüler am Ende des Förderzeitraumes können?):

L. schreibt seine Hausaufgaben auf, anstatt L. soll sich mehr bemühen.

Beim Festlegen der Fördermaßnahmen ist zu klären, ob und wie die Schülerin/der Schüler, die Lehrkraft, die Erziehungsberechtigten oder auch externe Intitutionen beim Ereichen der Ziele einbezogen werden können. Die Beteiligten werden im Förderplan konkret genannt, evtl. auch die Organisation der Maßnahme (Zeit und Raum).

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