Nach dem Menschen fragen

Im Religionsunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler Ausdrucks- und Verstehenswege kennen, ihre Fragen und Erfahrungen wahrzunehmen, auszudrücken, gemeinsam zu deuten und die religiöse Dimension des Lebens aufzuspüren.

Sie hören von Gott als dem Schöpfer und Erhalter des Lebens und von seiner Barmherzigkeit. Dadurch können ihr Selbstvertrauen und ihr Vertrauen in das Leben wachsen.

 

1./2. Schuljahrgang

Die Schülerinnen und Schüler...

  • erkennen, dass jeder Mensch etwas ganz Besonderes ist und Gaben und Stärken sowie Grenzen und Schwächen besitzt und in seiner Einmaligkeit ein von Gott/Allah geliebtes Geschöpf ist.
  • nehmen Gefühle wie Freude, Ehrfurcht, Trauer, Angst und Geborgenheit als Erfahrungen menschlichen Lebens bei sich und anderen wahr und drücken sie aus.
  • kennen die Bedeutung menschlicher Beziehungen und können Beziehungen mit und zu anderen gestalten.
  • erfahren und nehmen wahr, dass das Leben einen Anfang und ein Ende hat.

3./4. Schuljahrgang

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wissen, dass nach islamischer Glaubensvorstellung jeder Mensch auf die Barmherzigkeit Gottes/Allahs hoffen kann.
  • kennen religiöse Formen, in denen Erfahrungen wie Freude, Trauer, Ehrfurcht, Mitgefühl und Fürsorge zum Ausdruck kommen.
  • verstehen, dass nach islamischer Glaubensvorstellung Gott/Allah für das Zusammenleben der Menschen Regeln aufgestellt hat und deuten diese Aussagen im Hinblick auf die Gestaltung menschlicher Beziehungen.
  • verstehen, dass nach islamischer Glaubensvorstellung Gott/Allah über Leben und Tod bestimmt und beziehen diese Aussage auf ihr eigenes Leben.

Quelle: Kerncurriculum für den Schulversuch in der Grundschule "Islamischer Religionsunterricht"

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