Daten in der Cloud

Der Begriff Cloud-Computing bezeichnet einen Ansatz Rechenleistung, Speicherkapazität oder auch Anwendungssoftware bedarfsgerecht über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Alle technischen Aspekte werden dabei für den Anwender wie in einer “Wolke” (engl. Cloud) verhüllt und sind nicht direkt ersichtlich.

Viele Anwendungen und Geräte speichern Einstellungsoptionen und Nutzerdaten nicht mehr lokal, sondern in einem Online-Speicher, welcher nicht vom Benutzer selbst kontrolliert werden kann. Die Nutzung von Cloud-Diensten erfordert daher eine genaue Überprüfung der Nutzungs- und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters.

Bei allen Vorteilen entsprechender Angebote (Daten-Verfügbarkeit, Kosten, Minimierung des eigenen technischen Supports etc.) ist die damit verbundene Abgabe der Kontrolle über die eigenen Daten vor dem Einsatz mit zu berücksichtigen, da somit auch die Absicherung des Zugriffs nicht mehr in der Hand des Users liegt. Auch hier geraten Smartphones in den Fokus, speichern sie doch persönliche Daten (Kontakte, Termine, Notizen, E-Mails etc.) nicht nur auf ihrem eingebauten Speicher, sondern auch auf externen Servern. Das Ausspähen solcher Daten, etwa zur Erstellung von Kundenprofilen und zur Ermittlung potentieller Zielgruppen ist für die Wirtschaft ein lukratives Geschäft. Indem man so wenig persönliche Daten wie möglich bei der Nutzung von Cloud-Computing-Angeboten preisgibt, minimiert man auch deren Missbrauch.

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