Entwicklung von Standards

 

Aktive Medienarbeit eröffnet Freiräume, kann aber ohne entsprechende Medienkompetenz zur Beliebigkeit verführen. Solange nur Printmedien, Fotografie, Videofilm, Tonaufzeichnungen, Wandzeitungen oder Schultheater zur Verfügung standen, musste man sich von Fall zu Fall entscheiden. Jetzt ist alles kombinierbar: Um so wichtiger wird die Fähigkeit, die "produktive Differenz" zwischen Medien zu erkennen und zu nutzen.

Aktive Medienarbeit befördert nur dann Medienkompetenz, wenn an die Multimediapräsentation oder die Videocollage und Wandzeitung, an den Videoclip oder das Hörspiel ebenso selbstverständlich qualitative Ansprüche formuliert werden wie z. B: an eine Inhaltsangabe oder den mündlichen Vortrag eines Gedichts und das Medienprodukt an den Anforderungen des Kommunikationsprozesses und den Möglichkeiten des Mediums gemessen werden.

Die spezifische Qualität aktiver Medienarbeit entfaltet sich erst, wenn der Produktionsprozess durch die Veröffentlichung des Medienprodukt abgeschlossen wird. Erst durch die Veröffentlichung erhält die Arbeit am Produkt Ernstcharakter, erst über die Reaktion der Adressaten erhält man Distanz zur eigenen Arbeit und erschließen sich Einsichten über Angemessenheit der gewählten Vermittlungsform.

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