Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache

 

Verbindliche Unterrichtsaspekte:

  • Exemplarische Phänomene des Wandels der deutschen Gegenwartssprache im Zusammenhang gesellschaftlich-kultureller Entwicklungstendenzen
  • Sprachwandel oder Sprachverfall?

 

 

Zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau:

  • Theorie des Sprachwandels

Autoren und Textgruppen

Journalistische, populär- und fachwissenschaftliche, aber auch fiktionale Texte, die den Wandel der deutschen Sprache thematisieren und illustrieren:

  • Einfluss der Anglizismen auf die deutsche Sprache

 

Einebnung von Unterschieden …

  • zwischen den Varietäten (z. B. der Rückgang der Dialekte, die Übernahme fachsprachlicher Termini in die Allgemeinsprache),
  • zwischen geschriebener und gesprochener Sprache

(z. B. verschriftlichte Mündlichkeit im Zusammenhang medialer Entwicklungen; veränderte Verbstellung im kausalen Nebensatz)

  • zwischen den Stilebenen (z. B. Verzicht auf gehobene Sprachvarianten, Funktionswandel des Konjunktivs bei der Wiedergabe wörtlicher Rede, Schwund des Genitivs)

 

z. B.:

Auszüge aus: Jochen A. Bär: Deutsch im Jahr 2000 - Eine sprachhistorische Standortbestimmung

Helmut Glück/Wolfgang W. Sauer: Gegenwartsdeutsch

Auszüge aus: Armin Burkhardt (Hrsg.): Gutes und richtiges Deutsch

Peter Eisenberg: Der Große Duden, Band 9: Richtiges und gutes Deutsch

Dieter E. Zimmer: Was ist gutes Deutsch?

 

Texte, die die Kontroverse zwischen öffentlichpublizistischer Sprachkritik und sprachwissenschaftlichen Positionen abbilden:

z. B.:

Sprachglossen von Bastian Sick

André Meinunger: Sick of Sick?

 

Sprachwissenschaftlich fundierte Texte zum Sprachwandel:

z. B.:

Kontroverse zwischen Standardisierungsideologie und Differenztheorie;

das Modell der ‚unsichtbaren Hand’ nach Rudi Keller

 

 

 

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