Poetologische Reflexionen

 

Mögliche Unterrichtsaspekte:

  • Gedichte über Gedichte: unterschiedliche poetologische Positionen unter Berücksichtigung der historischen Dimension
  • Reflexionen von Dichtern über Entstehung, Funktion und Rezeption von Lyrik
  • Probleme der Gattungsdefinition

 Autoren und Textgruppen

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Gedichte

z. B.:

Johann Wolfgang Goethe: Gedichte sind gemalte Fensterscheiben (1815)

Bertolt Brecht: Schlechte Zeit für Lyrik (1939)

Günter Kunert: So soll es sein (1974)

Hilde Domin: Drei Arten Gedichte aufzuschreiben (1967/ 68)

Rolf Dieter Brinkmann: Einer jener klassischen (1975)

Christoph Meckel: Rede vom Gedicht (1979)

Hans Kruppa: Gegengewicht (1983)

Hans Magnus Enzensberger: Altes Medium (1995)

 

ad 2

pragmatische Texte – z. B.:

Gottfried Benn: Können Dichter die Welt ändern? (1930; Auszüge)

Bertolt Brecht: Der Lyriker braucht die Vernunft nicht zu fürchten (1954)

Wolfgang Weyrauch: Wozu sind Gedichte da? (1959)

Hans Magnus Enzensberger: Scherenschleifer und Poeten (1961)

Günter Eich: Thesen zur Lyrik (um 1968)

Ulla Hahn: Für den, der fragt (1983)

Durs Grünbein: Reflex und Exegese (1992)

Thomas Kling: Hermetisches Dossier (1997)

 

ad 3

pragmatische Texte – z. B.:

Peter Wapnewski: Gedichte sind genaue Form (1977)

Karl Otto Conrady: Kleines Plädoyer für die Neutralität der Begriffe Lyrik und Gedicht (1994)

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