Sprache als Thema des Gedichts

 

Mögliche Unterrichtsaspekte:

  • Die magische Kraft des dichterischen Wortes in der klassisch-romantischen Epoche
  • Sprachskepsis und Sprachkritik in der Moderne
  • Sprachexperimente der Moderne: Suche nach neuen Ausdrucksformen
  • In zwei Sprachen leben

 

 

 Autoren und Textgruppen

ad 1und 2

z. B.:

Johann Wolfgang von Goethe: Worte sind der Seele Bild (um 1773)

Novalis: Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren (1800)

Joseph von Eichendorff: Wünschelrute (1835)

Rainer Maria Rilke: Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort (1897)

Gottfried Benn: Ein Wort (1941)

Paul Celan: Mit wechselndem Schlüssel (1955)

Ingeborg Bachmann: Ihr Worte (1964)

Johannes Bobrowski: Sprache (1967)

Günter Kunert: Meine Sprache (1979).

 

pragmatische Texte – z. B.:

Gottfried Benn: Probleme der Lyrik (1951; Auszüge)

 

ad 3

z. B.:

Arno Holz: Phantasus (1898)

Christian Morgenstern: Fisches Nachtgesang (1905)

Hugo Ball: Karawane (1917)

Kurt Schwitters: An Anna Blume (1919)

Hans Arp: sekundenzeiger (1924)

Eugen Gomringer: schweigen (1953)

Eugen Gomringer: worte sind schatten (1960)

Helmut Heißenbüttel: konjunktivisch (1955)

Ernst Jandl: schtzngrmm (1957)

Kurt Marti: schweigegebirg (1966)

Thomas Kling: geschrebertes idyll (1989)

Thomas Kling: vogelherd (1996)

Karla Sachse: Lesen/Sehen (1990)

Nora E. Gomringer: Ursprungsalphabet (2006)

 

pragmatische Texte – z. B.:

Arno Holz: Selbstanzeige (1898/99; Auszüge)

Tristian Tzara (u. a.): Dadaistisches Manifest (1918)

Eugen Gomringer: vom vers zur konstellation (1954; Auszüge)

 

ad 4

z. B.:

Abdolreza Madjderey: Und fand das Wort nicht dafür (1983)

Yüksel Pazarkaya: deutsche sprache (1985)

Rumjana Zacharieva: Muttersprache (1993)

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