Die leise Schule

Lieber leiser und leistungsstärker!

Im Zusammenhang mit Inklusion an Bildungseinrichtungen gewinnen Begriffe wie Lärm und akustische Ergonomie eine besondere Bedeutung!



Jährlich im April findet der
Tag gegen Lärm
statt.


Eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.
www.tag-gegen-laerm.de


Eine andauernde Lärmbelastung ist ein zunehmendes Problem in der heutigen Gesellschaft.
Die Gruppe der nicht altersbedingt Hörgeschädigten wächst stetig und bereits jeder vierte Jugendliche weist einen problematischen Hörschaden auf.

Eine sich ändernde Schülerklientel sowie neue Unterrichtsmethoden haben in Abhängigkeit zur herrschenden Raumakustik oft einen höheren Geräuschpegel in Klassenräumen zur Folge.

Dies führt zu Informationsverlusten, Unterrichtsstörungen, vorzeitiger Ermüdung und damit einhergehenden Konzentrationsproblemen und von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften.

Schall und insbesondere Lärm wirken auf den gesamten Organismus, indem er körperliche Stressreaktionen auslöst (extra-aurale Wirkungen), die zu ernst zu nehmenden Gesundheitsschäden physischer und/oder psychischer Art führen können.

Untersuchungen zeigen, dass die Erhöhung des Lärmpegels in Räumen, hier Klassenräumen und Räume in frühkindliche Bildungsstätten, nicht von der Unterrichtsform, sondern von der „akustischen Ergonomie“ abhängt.

Die vielerorts vorherrschende Raumakustik in den Unterrichtsräumen trägt diesen Erkenntnissen in keiner Weise Rechnung.

Kinder in der frühkindlichen Bildung sowie in der Grundschule brauchen für eine adäquate Sprachentwicklung mit den Positionen Sprachverstehen (Wortschatzerweiterung) sowie Erlernen von Lesen und Schreiben Räume mit möglichst geringen Nachhallzeiten.
Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits minimale Hörprobleme, die in alltäglichen Kommunikationssituationen oft unauffällig und dadurch unerkannt bleiben, zu dauerhaften schulischen Misserfolgen führen.
Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sind oftmals in der Anwendung der deutschen Sprache nicht so gefestigt, als dass sie akustische Störungen ausgleichen könnten und haben dadurch erhebliche Schwierigkeiten den Inhalt des Unterrichts adäquat zu erfassen.
Als weitere Folgen sind neben den gesundheitlichen Schäden zu nennen:

Misserfolg von Bildung gerade auch für die Kinder mit Migrationshintergrund
und
Steigerung des Aggressionspotentials an den Schulen sowie im außerschulischen Umfeld.



Landesweite Tagungen

Niedersächsisches Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung
in Kooperation mit der
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.


Infos Tagung 2010

Infos Tagung 2009
Infos Tagung 2008

15.10.2014
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